Rechtliche Gefahren bei Kryptowährungen 

Rechtlich gesehen gelten Kryptowährungen weder als Sache noch als Recht. Kryptowährungen werden als verschlüsselter Datensatz gesehen, welcher elektronisch übertragbar ist und auch fälschungssicher ist. Im Zivilrecht ist deshalb die Kryptowährung noch nicht kategorisiert worden, da diese nur in definierten Kreisen eine Bedeutung hat.

Es ist deshalb nach wie vor ungeklärt, ob und welche Vorschriften für die Übertragung und auch für fehlerhafte Übertragungen gibt. Diebstahl, Softwarefehler, etc. sind deshalb durch das Zivilrecht nicht abgesichert.
Dadurch gibt es viele rechtliche Gefahren bei dem Kauf von Kryptowährungen.

Ist eine Zahlung in Deutschland legal?

Eine Kryptowährungen oder auch eine virtuelle Währung ist in Deutschland kein gesetzliches Zahlungsmittel. Aktuell sind Kryptowährungen nur in zwei Ländern als gesetzliche Zahlungsmittel anerkannt. Das eine ist Japan und das andere Australien. Dort aber auch nur die großen Währungen wie Bitcoin, nicht aber kleinere Coins wie Nexus oder Waves.

Die Übertragung von einer Kryptowährung ist legal, da es sich nur im einen verschlüsselten Datensatz handelt. 

Da Kryptowährungen an Dritte weitergegeben werden und gegen „echtes“ Geld verkauf werden, handelt es sich hierbei für den Herausgeber der Kryptowährung um ein erlaufbnispflichtiges E-Geld Geschäft. Der Käufer ist hier nicht in der Pflicht dies zu prüfen. Dies gilt aber nur wenn es einen Herausgeber gibt. Gibt es nur ein Mining, so erfüllt die Kryptowährung nicht die Definiton von E-Geld.

Auch stellt eine Kryptowährung zivilrechtlich kein Wertpapier dar, da es an einer Urkunde oder einem Nachweis fehlt. 

Da die Kryptowährung zivilrechtlich keine Rolle spielt und nur für die nutzenden Parteien von Wert ist, kann damit zwischen diesen Parteien auch bezahlt werden. Sollte es jedoch zu einer Softeware-Panne oder zu einem virtuellen Hackerangriff kommen, so ist man zivilrechtlich hier nicht geschützt.

Wie sieht es weltweit mit der Legalität aus?

Bis auf die Länder Japan und Australien ist die Kryptowährung weltweit zivilrechtlich nirgends geschützt.

Da die Kryptowährung in Australien und Japan als offizielles Zahlungsmittel und als Währung anerkannt ist, liegt die rechtlage dort anders. Sonst hat bisher kein Land den Schritt unternommen die Kryptowährung als Zahlungsmitten und als Währung anzuerkennen.

Somit ist der Handel, der Kauf und der Verkauf der Kryptowährung in weltweit, mit Aunahme Japan und Autralien eine rechtlichte Grauzone. Laut dem Zivilrecht entstehen also bei Verlust und Diebstahl hieraus keine rechlichen Ansprüche.

Welche wirtschaftlichen Gefahren muss man beachten?

Für die Wirtschaft sind die Gefahren die von einer Kryptowährung ausgehen, eher gering. Auch für die Finanzmärkte ist die Gefahr so gut wie nicht gegeben. Allerdings gibt es durch und in der Kryptowährung einige Gefahren, welche beachtet werden müssen. Dazu gehört unter anderem die Gefahr von Caberattacke. Kryptowährungen sind in der Regel nur verschlüsselte, fälschungssichere Dateien, welche hin und her transferiert werden. Gerade bei Unternehmen, ganzen Ländern, aber auch bei Privatpersonen ist hier die Gefahr durchaus gegeben.

Auch durch die fehlende rechtliche Definiton ist ein Risiko gegeben. Da die Kryptowährung auch nicht durch Aufsichtsbehörden eingestuft ist, kann es auch hier zu rechtlichen Konflikten bezüglich Geldwäsche und Betrugsverdacht kommen. Gerade bei Tansfers ins Ausland kann dieser Verdacht gegeben sein, da keine rechtliche Sicherheit bezüglich Kryptowährungen definiert ist.

Auch, wenn die Kryptowährungen keine anerkannten Zahlungsmittel sind und auch keine Wertpapier darstellen, können Sie für eine Destaibiliserung des Finanzsystems sorgen. Durch einen immer größeren Handel mit der Kryptowährung und ein immer weniger große Nutzung der herkömmlichen Zahlungsmittel oder der Wertpapiere an der Börse kann es zum Kursverfall kommen. Auch durch Misserfolg von Coins, wie es beispielsweise bei der NXT Coin vorkam, kann eine Destabilisierung entstehen. Die normalen Währungen und Zahlungsmittel könnten dadurch langfristig geschädigt werden. Die hohe Volatilität in der Kursentwicklung spielt hierbei auch Rolle.

Ein Wertverlust der eigenltichen Währung und der Zahlungsmittel kann zu einem Vertrauensverlust in der gesamten Bevölkerung oder in einem großen Teil davon führen. Durch einen Vertrauensverlust kann auch leicht Panik entstehen. Schnelles Geld abheben und horten sind nur eine mögliche Konsequenz daraus. Aber auch die Folgerisiken einer möglichen Rezession sind gegeben.

Aber bei der Kryptowährung entsteht nicht nur ein geldwirtschaftliches Problem. Da der Kauf und Verkauf von Kryptowährungen allen offen steht, kann es auch zur Nutzung von Kriminellen genutzt werden.

Ob nun Geldwäsche oder der Kauf von Drogen. Durch die fehlende Kontrolle und die einfache Art des Transfers kann die Kryptowährung zu jedem Zweck genutzt werden. Auch hier besteht keien zivilrechtliche Relevanz, da Kryptowährungen nur als verschlüsselte Datensätze wahrgenommen werden können.

Auch cybertechnisch kann die zuhohe Nutzung von Kryptowährungen zu einem Kapazitätsproblem führen. Die Blockchains stehen in diesem Stand der Entwicklung noch nicht unbegrenzt zu Verfügung. Somit kann es auch bei Kryptowährungen zu einem Übertragungsstau kommen, welchen Kriminelle und Hacker für eine Cyberattacke wieder ausnutzen können.
Alle diese Gefahren haben letzendlich Auswirkungen auf die Wirtschaft.

Fehlende Erfahrung von Steuerberatern in Deutschland

Unklare Rechtslage mit ahnungslosem SteuerberaterDa kryptische Währungen kein gesetzliches Zahlungsmittel sind, besteht hier auf keine Verpflichtung zur Annahme der Währung. Dies ist nicht zivilrechtlich sonder nur privatrechtlich geregelt, also jedem selbst überlassen.
Da Kryptowährungen auch nicht als E-Geld gelten, war auch die steuerrechtliche Relevanz hier offen.

Im Jahr 2015 hatte nun der Europäische Gerichtshof entschieden, dass die Umsätze aus Kryptowährungen unter die Steuerbefreiung für Devisen nach dem EU-recht fallen. Somit sind die Kryptowährungen wie eine Fiatwährunge, als wie der Euro zu behandeln

Somit sind Kryptowährungen wie weitere immaterielle Güter zu behandeln im Ertragssteuerrecht. Durch diese unterschiedliche Behandlung haben fast keine Steuerberater in Detuschland die nötige Erfahrung mit kryptischen Währungen umzugehen. Hier sind die Lücken nach wie vor größer als die gesetzlichen Regelungen und Vorgaben. Viele Steuerberater scheuen daher die Fälle, welche mit Kryptowährungen zusammen hängen.

Im Fazit lässt sich sagen, dass gerade im Hinblick auf die zivilrechtlichen, steuerrechtlichen und wirtschaftlichen Gefahren eine einheitliche und klare Regelung und Gesetzgebung für Kryptowährungen geschaffen werden muss. Nur so können die Gefahren für die Wirtschaft, für Privatpersonen und Unternehmen weltweit dezimiert werden.

Rechtslage bei Kryptowährungen 

Die Kryptowährung Bitcoin wurde 2009 durch Satoshi Nakamoto (Pseudoynm) ins Leben gerufen. Damals wurde ein Peer-to-Peer Netzwerk für den digitalen Zahlungsverkehr genutzt. Durch den Bitcoin sollte ein unabhängiges Zahlungsmittel für den immer fortschreitenden Zahlungsverkehr im Internet hergestellt werden.

Kryptowährungen grafisch dargestellt

Bitcoins gehören nicht nur zu den bekanntesten, sondern auch zu den am weit verbreiteten Kryptowährungen, die es gibt.

Ein großer Vorteil des Zahlungsmittels liegt in der dezentralen Struktur.

Für die Beschaffung und Durchführung von Transaktionen wird keine zentrale Instanz oder Bank benötigt. Alle Transaktionen werden auf der Blockchain gespeichert.

Kryptowährungs Rechtslage – ist dies ein Finanzinstrument?

Nach wie vor gibt es bei vielen Menschen rund um das Thema Kryptowährung immer noch Zweifel, wenn es um die Rechtslage geht. Das liegt vor allem daran, dass noch vor wenigen Jahren der Bitcoin unter einem schlechten Ruf gelitten hat. Der Besitz und Handel mit Bitcoins ist nicht illegal. Eine Kryptowährung darf von jeden Menschen in den Wirtschaftskreislauf eingebracht werden.

Hierfür ist keine Genehmigung notwendig. Dienstleister haben jederzeit die Möglichkeit, allen Kunden die Bezahlung per Bitcoin anzubieten, ohne dass eine Erlaubnis benötigt wird. In der heutigen Zeit ist der Handel und das Mining von Bitcoins mit einer Erlaubnispflicht verknüpft. Bei den Plattformen muss bei den Bitcoins zwischen einem Verkauf und Handel der eigens erzeugten Kryptowährungen unterschieden werden.

Beim Mining der Bitcoins kommt es darauf, ob es sich bei diesem Vorgang um ein gewerbliches Geschäft handelt. Wenn das nicht der Fall ist, dann dürfen die Bitcoins, die über das Mining erzielt werden ganz ohne Erlaubnis verkauft werden. Etwas komplizierter ist es bei den Plattformen, die zusätzlich einen Handel mit Bitcoins oder anderen Kryptowährungen anbieten. Auch bei diesen Plattformen muss zwischen gewerblichem und privatem Handel unterschieden werden.

Eine Erlaubnispflicht ist immer dann wichtig, wenn der Betreiber einer Plattform auf eigene Faust gewerbsmäßig Kryptowährungen für andere Rechnungen an- oder verkauft. Ein sogenannter Handel auf fremde Rechnungen ist immer dann der Fall, wenn die wirtschaftlichen Vor- und Nachteile aus dem Kryptowährungsgeschäft einen Auftraggeber betreffen. Je nach Geschäft sieht die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht die unterschiedlichsten Punkte für das Vorliegen einer Erlaubnispflicht vor.

Wie sind Rechte an Kryptowährungen gestaltet?

Ein Handel und Kauf von Bitcoins ist auf den unterschiedlichsten Plattformen, den Exchanges kein Problem. Sollte sich ein Nutzer für eine bestimmte Handelsplattform entschieden habe, muss er sich zunächst anmelden, um einen Handel abschließen zu können. Jeder Trader hat die Möglichkeit, die eigene Kryptowährung in eine sogenannte Fiat Währung umzutauschen oder auch umgekehrt.

Wie hoch der Kurs der Währung beim Umtausch ist, entscheidet sich vor allem durch Angebot und Nachfrage. Bereits im Vorfeld sollte sich ein Händler von Bitcoins genau informieren, um vom besten Kurs profitieren zu können. Viele Handelsplattformen schlagen einen Profit durch die Erhebung der Umtauschgebühren.

Die Höhe der Gebühr ist abhängig vom Transaktionsvolumen. Die Umtauschgebühren unterscheiden sich nur minimal bei den unterschiedlichen Handelsplattformen.

Exchanges und die Rechtslage beim Tausch von Kryptowährungen

In Deutschland werden die Exchanges durch die BaFin reguliert. Es bedarf somit bei einer Zulassung immer eine Zustimmung durch die BaFin. Das bedeutet, dass jeder, der in Deutschland Finanz- oder Dienstleistungsgeschäfte betreiben will, eine schriftliche Erlaubnis benötigt. Sie wird zum Betreiben von Einlagenkreditinstituten durch die EZB (Europäische Zentralbank) in Abstimmung mit der nationalen Aufsichtsbehörde (hier: BaFin) erteilt.

Paragraph Symbol grauAls Grundlage zählen die §§ 32, 33 des Kreditwesengesetz in Verbindung mit dem Artikel 4 Abs. 1 der sogenannten SSM-Verordnung. Damit eine derartige Erlaubnis erteilt werden kann, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden. Hierzu gehört beispielsweise, dass bei der Gründung ein gewisses Anfangskapital zur Verfügung steht. Die Höhe des Kapitals muss zum geplanten Geschäft passen.

Zusätzlich muss angegeben werden, in welcher Höhe und wer an der Unternehmung beteiligt ist. Die Personen und der Betreiber müssen zuverlässig sein. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Zuverlässigkeit sowie ein tragfähiger Geschäftsplan. Er muss zum Zeitpunkt des Erlaubnisantrags vorliegen und die Art des Geschäftes sowie den organisatorischen Aufbau beinhalten. Eine Erlaubsnispflicht besteht immer dann, wenn mehr als 25 Transaktionen im Monat geplant sind.

Sind Gewinne steuerpflichtig?

Für viele Nutzer ist es natürlich wichtig zu wissen, wie die Kryptowährung steuerlich behandelt wird. Grundsätzlich muss auch die digitale Währung versteuert werden. Hierbei ist die genau Situation entscheidend, da die Währung nicht nur als Zahlungsmittel verwendet, sondern auch erzeugt werden könnte.

Bei der steuerlichen Betrachtung sind Bitcoins und andere digitale Währung mit einer Ertragssteuer und Umsatzsteuer belastet. Eine Umsatzsteuer wird schließlich auf alle Dienstleistungen und Waren erhoben. Es ist vor allem der Umtausch der gesetzlichen Zahlungsmittel von Bitcoins auf andere Währungen z.b. Ethereum in einer so genannten Ethereum Exchange sowie umgekehrt für die Steuer von großer Bedeutung. Beim Mining dagegen unterliegt es nach der Rechtssprechung des EUGH nicht der Umsatzsteuer. Dafür fallen aber Ertragssteuern an.

Fazit- Legalität von Kryptos

Die Kryptowährung Bitcoin ist ein legales Zahlungsmittel. Die Bedeutung des Zahlungsmittels wird nach Expertenmeinungen auf Kryptopedia in Zukunft weiter steigen. Schon längst werden die digitalen Währungen nicht nur im Online Handel als gültiges Zahlungsmittel angesehen. Vielmehr steigt auch das Interesse am Bitcoin Mining.