Betreuungsvollmacht über den Tod hinaus

Das Wichtigste über die Betreuungsvollmacht über den Tod hinaus auf einem Ort.

Die Definition der Betreuungsvollmacht
Die Regelung der Erbfolge ist bei der Erbschaft sehr wichtig, besonders für den Rechtsnachfolger. Nebenbei spielt noch eine weitere Sache, neben der Anordnung der Testamentsvollstreckung, für den Erblasser eine wichtige Rolle. Die Betreuungsvollmacht über den tod hinaus besagt, dass der Erblasser eine s.g. Vollmacht über seinen Tod hinaus erteilt oder erteilen kann.

Die Arten der Vollmacht in Augsburg

Bei einer Vollmacht handelt es sich meistens um ein geschlossenes Geschäftsbesorgungsverhältnis. Das ist auch der Grund, wieso diese Vollmacht nach dem Erbrecht in Schwaben auch nach dem Tod des Vollmachtgebers einwandfrei funktioniert.

Natürlich gibt es auch bestimmte Gesetze, die über diese Vollmacht entscheiden. Wenn Sie sich für eine Bevollmächtigung entscheiden, dann können Sie zwischen verschiedenen Arten wählen.

  1. Transmortale Vollmacht: Wenn der Erblasser jemanden während seiner Lebzeit bevollmächtigt.
  2. Postmortale Vollmacht: diese Vollmacht wird erst dann wirksam sein, wenn der Erblasser stirbt.
  3. Spezialvollmacht: Dabei bevollmächtigt der Erblasser den Bevollmächtigten für das ein oder andere bestimmte Rechtsgeschäft.
  4. Generalvollmacht: Der Erblasser kann die Bevollmächtigung dann für über sämtliche Rechtsgeschäfte verwenden.

Die Bevollmächtigung an sich

Wenn sich der Erblasser dazu entscheidet, eine Vollmacht auf den Todesfall zu erteilen, dann kann der Bevollmächtigte erst nach dem Tod mit dem Erbe umgehen. Dieser hat dann auch das Recht, die Vollmacht zu wiederruffen.

Wenn man sich für die Bevollmächtigung in Augsburg entscheidet, dann muss man das gemäß dem Gesetze § 167 BGB machen. Dem Gesetz nach erfolgt dann die Erteilung der Vollmacht, und zwar durch eine Erklärung gegenüber demjenigen, der die Vollmacht bekommt. Diese Erklärung ist aber nicht eine gewisse und besondere Form, die vom Gesetz verlangt wird.

Das ist eigentlich eine empfangsbedürftige Willenserklärung, die man zur seiner Lebenszeit machen kann. Diese wird erst dann wirksam, wenn es 100 % sicher ist, dass der Bevollmächtigte über diese Vollmacht bereit weiß und dass der Erblasser vernünftig zu dieser Entscheidung gekommen ist.

Umfang einer Bevollmächtigung

Der Umfang der Bevollmächtigung wird dann vom Erblassenden festgelegt. Es ist aber immer wichtig, dass der Erblassende präzise bei der Bevollmächtigung ist, sodass nach seinem Tod keine Probleme auftauchen. Außerdem muss er seinen Willen zum Ausdruck bringen, und zwar klar und deutlich.

Wenn der Erblassende im Regierungsbezirk Schwaben die Bevollmächtigung erst nach seinem Tod wirksam machen will, dann muss derjenige, der bevollmächtigt wird, auch eine Sterbeurkunde einreichen, damit er das Recht auf die Bevollmächtigung erwerbt.

Umfang und Privilegien der Vollmacht

Was im Umfang dieser Vollmacht stehen sollte, wird durch das Gesetzt §§ 133, 2084 BGB ermittelt. Es ist aber eigentlich dem Erblassenden sehr viel Platz gelassen, damit er selber entscheidet, welche Privilegien der Bevollmächtigte haben wird. Dieser kann entweder ein Familienmitglied sein, was aber nicht notwendig ist. Es kann natürlich auch eine Institution sein, wie beispielsweise eine Kirche oder eine Stiftung, die dann das Recht erlangt, übe das Erbe des Gestorbenen zu verfügen.

Was wichtig zu beachten ist, ist die Tatsache, dass man sich immer klare Gedanken darüber machen sollte, was der Bevollmächtigte mit der Vollmacht machen kann, denn wenn man sie nicht genau bestimmt, dann können nach dem Tod des Erblassenden vielerlei Probleme auftauchen. Deshalb sollte man möglichst präzise und konzis sein.